5. Sonntag vor der Passionszeit

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Besonderheiten
des Sonntags


Anfang
Dieser Sonntag kommt nur in den sehr seltenen Jahren vor, in denen Ostern am 21.4. (in Schaltjahren am 20.4.) oder später liegt. Das Proprium enthält daher neben den Lesungstexten keinen eigenen Predigttext.

Wochenspruch


Anfang

Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist,
und das Trachten des Herzens offenbar machen. (1 Kor 4,5b)

Wochenlied


Anfang
Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ, eg 246
Gott liebt diese Welt, eg 409

Halleluja-Vers


Anfang
Halleluja.
Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit,
dass ich singe und lobe.
Halleluja.

Wochenpsalm


Anfang

Ps 37,3-11 / eg.E 52

Hoffe auf den Herrn und tue Gutes,
bleibe im Lande und nähre dich redlich.
Habe deine Lust am Herrn;
der wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Befiehl dem Herrn deine Wege
und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen
und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht
und dein Recht wie den Mittag.
Sei stille dem Herrn und warte auf ihn.
Entrüste dich nicht über den, dem es gut geht, der seinen Mutwillen treibt.
Steh ab vom Zorn und lass den Grimm,
entrüste dich nicht, dass du nicht Unrecht tust.
Denn die Bösen werden ausgerottet;
die aber des Herrn harren, werden das Land erben.
Noch eine kleine Zeit, so ist der Gottlose nicht mehr da;
und wenn du nach seiner Stätte siehst, ist er weg.
Aber die Elenden werden das Land erben
und ihre Freude haben an großem Frieden.

Tagesgebete


Anfang

– – –.

Reihe 1
(Epistel)


Anfang

1 Kor 1,4-9

4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus,
5 dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in allem Wort und in aller Erkenntnis.
6 Denn die Predigt von Christus ist unter euch kräftig geworden,
7 sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus.
8 Der wird euch auch fest machen bis ans Ende, dass ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus.
9 Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.

Reihe 2
(Altes Testament)


Anfang

Jes 40,12-25

12 Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage?
13 Wer bestimmt den Geist des Herrn, und welcher Ratgeber unterweist ihn?
14 Wen fragt er um Rat, der ihm Einsicht gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn Erkenntnis und weise ihm den Weg des Verstandes?
15 Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein.
16 Der Libanon wäre zu wenig zum Feuer und seine Tiere zu wenig zum Brandopfer.
17 Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel.

18 Mit wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Abbild wollt ihr von ihm machen?
19 Der Meister gießt ein Bild und der Goldschmied vergoldet’s und macht silberne Ketten daran.
20 Wer aber zu arm ist für eine solche Gabe, der wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt.

21 Wisst ihr denn nicht? Hört ihr denn nicht? Ist’s euch nicht von Anfang an verkündigt? Habt ihr’s nicht gelernt von Anbeginn der Erde?
22 Er thront über dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken; er spannt den Himmel aus wie einen Schleier und breitet ihn aus wie ein Zelt, in dem man wohnt;
23 er gibt die Fürsten preis, dass sie nichts sind, und die Richter auf Erden macht er zunichte:
24 Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, da bläst er sie an, dass sie verdorren, und ein Wirbelsturm führt sie weg wie Spreu.
25 Mit wem wollt ihr mich also vergleichen, dem ich gleich sei?, spricht der Heilige.

Reihe 3


Anfang

Mt 21,28-32

28 Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg.
29 Er antwortete aber und sprach: Ich will nicht. Danach aber reute es ihn, und er ging hin.
30 Und der Vater ging zum andern Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin.
31 Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan?

Sie sprachen: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.
32 Denn Johannes kam zu euch und wies euch den Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr’s saht, reute es euch nicht, sodass ihr ihm danach geglaubt hättet.

Reihe 4


Anfang

1 Kor 1,4-9

4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus,
5 dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in allem Wort und in aller Erkenntnis.
6 Denn die Predigt von Christus ist unter euch kräftig geworden,
7 sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus.
8 Der wird euch auch fest machen bis ans Ende, dass ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus.
9 Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.

Reihe 5


Anfang

Jes 40,12-25

12 Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage?
13 Wer bestimmt den Geist des Herrn, und welcher Ratgeber unterweist ihn?
14 Wen fragt er um Rat, der ihm Einsicht gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn Erkenntnis und weise ihm den Weg des Verstandes?
15 Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein.
16 Der Libanon wäre zu wenig zum Feuer und seine Tiere zu wenig zum Brandopfer.
17 Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel.

18 Mit wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Abbild wollt ihr von ihm machen?
19 Der Meister gießt ein Bild und der Goldschmied vergoldet’s und macht silberne Ketten daran.
20 Wer aber zu arm ist für eine solche Gabe, der wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt.

21 Wisst ihr denn nicht? Hört ihr denn nicht? Ist’s euch nicht von Anfang an verkündigt? Habt ihr’s nicht gelernt von Anbeginn der Erde?
22 Er thront über dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken; er spannt den Himmel aus wie einen Schleier und breitet ihn aus wie ein Zelt, in dem man wohnt;
23 er gibt die Fürsten preis, dass sie nichts sind, und die Richter auf Erden macht er zunichte:
24 Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, da bläst er sie an, dass sie verdorren, und ein Wirbelsturm führt sie weg wie Spreu.
25 Mit wem wollt ihr mich also vergleichen, dem ich gleich sei?, spricht der Heilige.

Reihe 6
(Evangelium)


Anfang

Mt 21,28-32

28 Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg.
29 Er antwortete aber und sprach: Ich will nicht. Danach aber reute es ihn, und er ging hin.
30 Und der Vater ging zum andern Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin.
31 Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan?

Sie sprachen: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.
32 Denn Johannes kam zu euch und wies euch den Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr’s saht, reute es euch nicht, sodass ihr ihm danach geglaubt hättet.

Weitere Texte


Anfang

Hes 33,10-16

10 Wir haben einen Altar, von dem zu essen denen nicht erlaubt ist, die am Zelt dienen.
11 Denn die Leiber der Tiere, deren Blut durch den Hohenpriester als Sündopfer in das Heilige getragen wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt.
12 Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor.
13 So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen.
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
15 So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.
16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.

© Rüdiger Jung 2018